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UWG lehnt Vertragsentwurf zur Pflege der Haldenwege ab
Dienstag, 07. Juli 2009
Achselzucken der Verantwortlichen auf Frage nach Kosten
Kommen nach dem „Haldenfest“ jetzt für die Unterhaltungs-, Verkehrssicherungs- und Ordnungspflicht auf den neu angelegten Wegeflächen der Bergehalde 50.000 Euro jedes Jahr zusätzlich auf den Oer-Erkenschwicker Steuerzahler zu oder vielleicht sogar 60.000 Euro? 100.000 Mark jährlich wären es jedenfalls schon vor zehn Jahren gewesen, konnte Karl Heinz Rusche in der letzten Ratssitzung am 2. Juli berichten.
Und auf Nachfrage der UWG, was die Stadt denn nun tatsächlich für die Instandhaltung und Pflege der Haldenwege sowie zusätzlich für die Schneeräum- und Streupflicht auf den an die Halde angrenzenden Gehwegen künftig jedes Jahr zahlen muss, konnte der anwesende Leiter des städtischen Baubetriebshofes nur mit den Achseln zucken und Herr Menge versuchte sich mit dem „Larifari-Hinweis“ heraus zu reden, „das Ganze wird wohl nicht soviel kosten“. Wenn städtische Mitarbeiter demnächst die Zechenhalde des RVR pflegen, der ja weiterhin Eigentümer ist, werden sie folglich an anderer Stelle in der Stadt fehlen, da mit Neueinstellungen aufgrund des Haushaltsdefizites auf Jahre nicht mehr zu rechnen ist.
Auch weitere Fragen der UWG konnte der Bürgermeister nicht beantworten. Zum Beispiel, wo genau auf dem Haldengelände der Krebs erregende Asbestschutt und die Schlachtabfälle von Barfuss verbuddelt wurden. Und auch der geharnischten Kritik des UWG-Fraktionsvorsitzenden Helmut Lenk an der unseriösen Informationspolitik des Bürgermeisters, nämlich dass die Fraktionen die dem Beschlussentwurf anhängenden siebzehnseitigen Vertragswerke nur eineinhalb Tage vor Beschlussfassung im Rat erhalten haben, folgte keine klärende Begründung. Für die UWG ergaben sich damit noch zu viele offene Fragen in Bezug auf die dauerhaften hohen Folgekosten für die Stadt, so dass die UWG – als einzige Fraktion im Rat – den vorliegenden Vertragsentwurf abgelehnt hat.
Die Stimberg Zeitung schreibt:
„Zusatzkosten für Steuerzahler?“
- Von: Helmut Lenk, Vorsitzender der UWG-Fraktion im Stadtrat -- Stimberg Zeitung 08.07.2009 -
Bericht „Haldenfest stößt auch dem Ex-Werksdirektor sauer auf“
Stimberg Zeitung vom 06. Juli 2009
„Warum soll der Oer-Erkenschwicker Steuerzahler für das Wandern auf der Zechenhalde jedes Jahr 50.000 Euro bezahlen?
Kommen nach dem „Haldenfest“ jetzt für die Unterhaltungs-, Verkehrssicherungs- und Ordnungspflicht auf den neu angelegten Wegeflächen der Bergehalde 50.000 Euro jedes Jahr zusätzlich auf den Oer-Erkenschwicker Steuerzahler zu oder vielleicht sogar 60.000 Euro? 100.000 Mark jährlich wären es jedenfalls schon vor zehn Jahren gewesen, konnte Karl Heinz Rusche in der letzten Ratssitzung am 2. Juli berichten.
—gekürzt
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